Die fossilen Brennstoffe werden immer knapper und damit auch teurer, so dass Öl für die Heizung auch bei Hausbesitzern einen immer größeren Posten einnehmen, wenn es um die ständigen Ausgaben geht. Doch auch Gas ist ein fossiler Brennstoff, und genauso von dieser Inflation betroffen. Hinzu kommt natürlich auch die ökologische Komponente – bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe wird Co2 Gas freigesetzt, welches seit Jahrtausenden in dieser Form gebunden, und unserer Atmosphäre entzogen war. Die Rückführung dieses Co2 in unsere Atmosphäre haben wir sowohl die globale Erwärmung, als auch das Ozonloch zu verdanken. Daher sollte die Einsparung dieser fossilen Brennstoffe eines unserer größten Ziele sein.
Wer ohnehin darüber nachdenkt, seine alte Heizung durch eine neue zu ersetzen, der sollte auch den Wechsel zu einer umweltfreundlicheren Energiequelle in Betracht ziehen. Eine Pelletheizung kann hier die Lösung sein: Denn diese Heizung verbrennt statt Öl oder Gas zu kleinen Pellets gepresstes Holz, zumeist aus Abfallprodukten in der Holzindustrie. Bei der Verbrennung dieser Pellets wird wie bei jedem Verbrennungsprozess zwar auch Co2 Gas frei, jedoch nur so viel, wie die Pflanze in ihrem Leben zuvor aus der Atmosphäre gebunden hatte.
Der bisher größte Hinderungsfaktor für den Einbau einer solchen Heizung war der erhöhte Arbeitsaufwand, den eine solche Anlage bedeutete. Doch bei moderneren Anlagen ist der Arbeitsaufwand nicht größer, als bei einer herkömmlichen Ölheizung.

